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Luxusimmobilien in Spanien kaufen

Der vollständige Leitfaden für deutschsprachige Käufer: vom Kaufprozess und der NIE-Nummer über Steuern und Nebenkosten bis zur Finanzierung — und wie Sie über Aurum Group Zugang zu exklusiven Off-Market-Immobilien an der Costa del Sol, in Marbella und auf den Balearen erhalten.

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Warum Spanien?

Spanien zählt seit Jahren zu den beliebtesten Zielen deutschsprachiger Käufer für Zweitwohnsitze und Kapitalanlagen. Über 300 Sonnentage im Jahr, exzellente Anbindung an Frankfurt, München, Zürich und Wien, ein stabiler Rechtsrahmen und ein im europäischen Vergleich attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis im Luxussegment machen Regionen wie die Costa del Sol (Marbella, Estepona, Benahavís), die Balearen (Mallorca, Ibiza) und die Costa Blanca besonders gefragt.

Im Premiumbereich kommt ein weiterer Faktor hinzu: Die begehrtesten Objekte werden häufig gar nicht öffentlich inseriert. Sie wechseln off-market den Besitzer — diskret, über ein Netzwerk von Eigentümern und spezialisierten Beratern. Genau hier setzt Aurum Group an.

Der Kaufprozess Schritt für Schritt

1. NIE-Nummer und Bankkonto

Als Erstes benötigen Sie eine NIE (Número de Identificación de Extranjero), die spanische Steuer-Identifikationsnummer für Ausländer. Sie ist für jeden Immobilienkauf zwingend erforderlich und kann über das spanische Konsulat in Deutschland oder direkt in Spanien beantragt werden. Parallel empfiehlt sich die Eröffnung eines spanischen Bankkontos.

2. Reservierung und Vorvertrag

Ist das passende Objekt gefunden, wird es meist mit einer Reservierungsvereinbarung vom Markt genommen. Anschließend folgt der private Kaufvertrag (contrato de arras), bei dem üblicherweise 10 % des Kaufpreises als Anzahlung hinterlegt werden.

3. Notarielle Beurkundung

Der Eigentumsübergang erfolgt vor einem spanischen Notar mit der Unterzeichnung der escritura pública. Anschließend wird der Kauf im Grundbuch (Registro de la Propiedad) eingetragen.

Wir empfehlen dringend, einen unabhängigen, deutschsprachigen Anwalt (abogado) hinzuzuziehen, der vor der Unterschrift eine vollständige rechtliche Due Diligence durchführt: Lasten, Baugenehmigungen, Energieausweis und Schuldenfreiheit der Immobilie.

Steuern und Nebenkosten

Kalkulieren Sie zusätzlich zum Kaufpreis mit rund 10 % bis 14 % Nebenkosten. Die genaue Höhe hängt von der Region und davon ab, ob es sich um einen Bestands- oder Neubau handelt:

PositionRichtwert
Grunderwerbsteuer (ITP, Bestand) je nach Regionca. 6 % – 10 %
Mehrwertsteuer (IVA, Neubau) + Beurkundungssteuer (AJD)10 % + 1 % – 1,5 %
Notar und Grundbuchca. 1 % – 2 %
Anwaltca. 1 % (+ MwSt.)

Nach dem Kauf fallen laufende Kosten an: die kommunale Grundsteuer (IBI), ggf. Gemeinschaftskosten der Wohnanlage und für Nichtansässige die jährliche Nichtansässigensteuer (IRNR).

Finanzierung für Nichtansässige

Spanische Banken finanzieren auch Käufer ohne Wohnsitz in Spanien — in der Regel mit bis zu 60–70 % des Immobilienwerts. Benötigt werden Einkommens- und Vermögensnachweise sowie eine saubere Bonitätshistorie. Wir stellen den Kontakt zu Privatbanken her, die auf internationale Premiumkunden spezialisiert sind.

Wichtiger Hinweis zum Golden Visa: Das spanische Golden Visa über Immobilieninvestitionen wurde zum 3. April 2025 abgeschafft. Aussagen aus älteren Ratgebern sind nicht mehr aktuell. Wenn Aufenthaltsrechte Teil Ihrer Planung sind, beraten wir Sie zu den heute gültigen Optionen mit spezialisierten Kanzleien.

So arbeitet Aurum Group

Wir begleiten deutschsprachige Käufer end-to-end und in ihrer Sprache: von der Auswahl exklusiver Off-Market-Objekte über die rechtliche und steuerliche Koordination bis zur Übergabe. Auf Wunsch übernehmen wir anschließend die Luxussanierung, das Interior Design oder den schlüsselfertigen Neubau — alles aus einer Hand.

Häufige Fragen

Können Ausländer in Spanien eine Immobilie kaufen?

Ja. Für EU- wie Nicht-EU-Bürger gibt es keine Beschränkungen. Erforderlich sind lediglich eine NIE-Nummer und üblicherweise ein spanisches Bankkonto.

Mit welchen Nebenkosten muss ich rechnen?

In der Regel mit etwa 10 % bis 14 % des Kaufpreises, abhängig von Region sowie Bestands- oder Neubau.

Gibt es das Golden Visa über Immobilien noch?

Nein, es wurde zum 3. April 2025 abgeschafft. Wir beraten Sie zu aktuellen Aufenthaltsoptionen.

Können Nichtansässige eine Hypothek aufnehmen?

Ja, üblicherweise bis zu 60–70 % des Immobilienwerts, abhängig von Bonität und Nachweisen.

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